Hessische Fach- und Arbeitskräfteinitiative

Datentool zur Einschätzung aktivierbarer Potenziale für die regionale Fach- und Arbeitskräftesicherung - Zielgruppe "Frauen"

1. Arbeitsmarktlage: Fehlende Fach- und Arbeitskräfte bis 2030

Fachkräfte Gesamt ohne Berufsabschluss mit Berufsabschluss mit Studienabschluss Produktionsberufe und naturwissenschaftliche Dienstleistungsberufe Personenbezogene Dienstleistungsberufe Kaufmännische, unternehmensbezogene und sonstige wirtschaftliche Dienstleistungsberufe
Personen - - - - - - -
Arbeitsvolumen pro Jahr 1 -
1 Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit aller Beschäftigten in Deutschland beträgt 30,4 Stunden.

2. Nicht erschlossene Potenziale von Frauen im Jahr 2025

Die sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Teilzeit sowie die ausschließlich geringfügig Beschäftigte werden als Potenziale zur Erweiterung des Arbeitsvolumens dargestellt. Die sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Vollzeit verfügen hingegen über keine weiteren unerschlossenen Potenziale, werden jedoch zum Vergleich der Gruppengröße mit den anderen Beschäftigtengruppen ebenfalls aufgeführt. Bei der Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Teilzeit wurde die Zahl der Frauen mit einer geringfügigen Beschäftigung als Nebenjob herausgerechnet, da angenommen wird, dass Frauen mit einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in Teilzeit und zusätzlich einer geringfügigen Beschäftigung keine zusätzlichen Arbeitszeitkapazitäten besitzen.
  1. Die dargestellten Arbeitslosenzahlen (in beiden Rechtskreisen SGB III und SGB II) umfassen auch die Personen, die bei der Agentur für Arbeit oder den kommunalen Jobcentern als arbeitslos gemeldet sind, derzeit keine Erwerbstätigkeit ausüben und sich zum jeweiligen Zeitpunkt in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen befinden. Da diese Personen bereits umfassende Unterstützung bei der Integration in den Arbeitsmarkt durch die Agentur für Arbeit bzw. die kommunalen Jobcenter erhalten, werden sie in den weiteren Schritten zur Zielsetzung des Potenziale-Tools nicht berücksichtigt.
  2. Die Stille Reserve wird vom Mikrozensus erfasst und für Hessen hochgerechnet. Die Daten für die einzelnen Regionen wurden als Anteile der Hessendaten für die entsprechende weibliche Bevölkerung berechnet. Die Stille Reserve lässt sich in zwei Kategorien ("arbeitsmarktnah" und "arbeitsmarktfern") unterteilen. Zur ersten Kategorie "arbeitsmarktnah" gehören einerseits Personen, die zwar Arbeit suchen, jedoch zum Beispiel aufgrund von Betreuungspflichten kurzfristig (innerhalb von zwei Wochen) keine Arbeit aufnehmen können, sowie andererseits Personen die gerne arbeiten würden und wären auch verfügbar, suchen aber aktuell keine Arbeit, weil sie zum Beispiel glauben, keine passende Tätigkeit finden zu können. Die zweite Kategorie "arbeitsmarktfern" umfasst Nichterwerbspersonen, die zwar weder eine Arbeit suchen noch kurzfristig verfügbar sind, aber dennoch einen generellen Arbeitswunsch äußern.
Nicht erschlossene Potenziale von Frauen (Region: , Stand: 2025)
Altersgruppen
Arbeitslose 1 Beschäftigte Stille Reserve 2
SGB III SGB II sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Vollzeit sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Teilzeit (ohne Nebenjob) ausschließlich geringfügig Beschäftigte arbeitsmarktsnah arbeitsmarktfern
25 bis unter 30 J.
30 bis unter 35 J.
35 bis unter 40 J.
40 bis unter 45 J.
45 bis unter 50 J.
50 bis unter 55 J.
55 bis unter 60 J.
60 bis unter 65 J.
Gesamt
  1. Die dargestellten Arbeitslosenzahlen (in beiden Rechtskreisen SGB III und SGB II) umfassen auch die Personen, die bei der Agentur für Arbeit oder den kommunalen Jobcentern als arbeitslos gemeldet sind, derzeit keine Erwerbstätigkeit ausüben und sich zum jeweiligen Zeitpunkt in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen befinden. Da diese Personen bereits umfassende Unterstützung bei der Integration in den Arbeitsmarkt durch die Agentur für Arbeit bzw. die kommunalen Jobcenter erhalten, werden sie in den weiteren Schritten zur Zielsetzung des Potenziale-Tools nicht berücksichtigt.
  2. Die Stille Reserve wird vom Mikrozensus erfasst und für Hessen hochgerechnet. Die Daten für die einzelnen Regionen wurden als Anteile der Hessendaten für die entsprechende weibliche Bevölkerung berechnet. Die Stille Reserve lässt sich in zwei Kategorien ("arbeitsmarktnah" und "arbeitsmarktfern") unterteilen. Zur ersten Kategorie "arbeitsmarktnah" gehören einerseits Personen, die zwar Arbeit suchen, jedoch zum Beispiel aufgrund von Betreuungspflichten kurzfristig (innerhalb von zwei Wochen) keine Arbeit aufnehmen können, sowie andererseits Personen die gerne arbeiten würden und wären auch verfügbar, suchen aber aktuell keine Arbeit, weil sie zum Beispiel glauben, keine passende Tätigkeit finden zu können. Die zweite Kategorie "arbeitsmarktfern" umfasst Nichterwerbspersonen, die zwar weder eine Arbeit suchen noch kurzfristig verfügbar sind, aber dennoch einen generellen Arbeitswunsch äußern.
Potenziale zur Erweiterung von Arbeitsvolumen nach Qualifikationsniveaus (Region: , Stand: 2025)
Altersgruppe sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Teilzeit (ohne Nebenjob) ausschließlich geringfügig Beschäftigte
ohne Berufsabschluss mit Berufsabschluss mit Studienabschluss Keine Angaben ohne Berufsabschluss mit Berufsabschluss mit Studienabschluss Keine Angaben
Anzahl Anteil Anzahl Anteil Anzahl Anteil Anzahl Anteil Anzahl Anteil Anzahl Anteil Anzahl Anteil Anzahl Anteil
25 bis unter 30 J.
30 bis unter 35 J.
35 bis unter 40 J.
40 bis unter 45 J.
45 bis unter 50 J.
50 bis unter 55 J.
55 bis unter 60 J.
60 bis unter 65 J.
Gesamt
Potenziale zur Erweiterung von Arbeitsvolumen nach Berufssektoren (Region: , Stand: 2025)
Altersgruppe sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Teilzeit (ohne Nebenjob) ausschließlich geringfügig Beschäftigte
Produktionsberufe, IT- und naturwissenschaftliche Dienstleistungsberufe Personenbezogene Dienstleistungsberufe Kaufmännische, unternehmensbezogene und sonstige wirtschaftliche Dienstleistungsberufe Produktionsberufe, IT- und naturwissenschaftliche Dienstleistungsberufe Personenbezogene Dienstleistungsberufe Kaufmännische, unternehmensbezogene und sonstige wirtschaftliche Dienstleistungsberufe
Anzahl Anteil Anzahl Anteil Anzahl Anteil Anzahl Anteil Anzahl Anteil Anzahl Anteil
25 bis unter 30 J.
30 bis unter 35 J.
35 bis unter 40 J.
40 bis unter 45 J.
45 bis unter 50 J.
50 bis unter 55 J.
55 bis unter 60 J.
60 bis unter 65 J.
Gesamt

3. Strategische Zielsetzung der Region

Erweiterung von Arbeitsvolumen
Altersgruppen Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Teilzeit1 Ausschließlich geringfügig Beschäftigte2
Zusätzliche Arbeitsstunden Umrechnung in zusätzlichen Personen mit durchschnittlichen Arbeitszeiten Zusätzliche Arbeitsstunden Umrechnung in zusätzlichen Personen mit durchschnittlichen Arbeitszeiten
Ziel: Arbeitsstunden pro Person pro Woche Arbeitsstunden für die Region pro Jahr Ziel: Arbeitsstunden pro Person pro Woche Arbeitsstunden für die Region pro Jahr
25 bis unter 30 J.
30 bis unter 35 J.
35 bis unter 40 J.
40 bis unter 45 J.
45 bis unter 50 J.
50 bis unter 55 J.
55 bis unter 60 J.
60 bis unter 65 J.
Gesamt

1 Das grundlegende Ziel bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Teilzeit besteht in einer stundenweisen Ausweitung der Arbeitszeit – maximal bis zum Umfang einer Vollzeitbeschäftigung. Derzeit arbeiten sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Teilzeit in Deutschland durchschnittlich 19,9 Stunden pro Woche, während Vollzeitbeschäftigte durchschnittlich 38,2 Stunden pro Woche tätig sind. Daraus ergibt sich ein theoretisches durchschnittliches Erweiterungspotenzial von maximal 18,3 Stunden pro Woche.

2 Das grundlegende Ziel bei den ausschließlich geringfügig Beschäftigten besteht in einem Übergang zu sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung in Teilzeit, in eher seltenen Fällen auch in Vollzeit. Ausgehend von einem durchschnittlichen Arbeitsumfang geringfügig Beschäftigter von maximal 10 Stunden pro Woche ergibt sich ein theoretisches Erweiterungspotenzial von bis zu 9,9 Stunden pro Woche, um das durchschnittliche Niveau einer sozialversicherungspflichtigen Teilzeitbeschäftigung zu erreichen.

Aktivierung von Frauen in Beschäftigung
Altersgruppen Stille Reserve
Ziel: Anzahl der aktivierten Frauen Anteil der aktivierten Frauen von den arbeitsmarktnahen Stillen Reserven vor Ort Anteil der aktivierten Frauen von den gesamten Stillen Reserven vor Ort
25 bis unter 30 J.
30 bis unter 35 J.
35 bis unter 40 J.
40 bis unter 45 J.
45 bis unter 50 J.
50 bis unter 55 J.
55 bis unter 60 J.
60 bis unter 65 J.
Gesamt
Effekte für die Arbeits- und Fachkräftesicherung
von Erweiterung der Arbeitsvolumen von Aktivierung von Frauen in Beschäftigung
zusätzliche Arbeitsstunden für die Region pro Jahr Zusätzlich aktivierte Personen
Umrechnung in zusätzlichen Personen
Anteil von der Lücke Anteil von der Lücke
Verbleibende Lücke Verbleibende Lücke
Anteil von der Lücke Anteil von der Lücke

Es ist keine Berechnung der Effekte für die Region Stadt Hanau möglich, da keine Prognosedaten bis 2030 vorliegen.